Dezmber 2017

„Der neue Merker“

Mozartz – ein Zamoano

Im Muth mit Wiener Sängerknaben

Am 10 Juli 2017

„Main Spitze“

Italienische Nacht im Stadttheater Rüsselsheim

„Koloratursopranistin Manami Okazaki singt sich zur Italienische Nacht in die Herzen der Zuschauer“

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am 16.8.2017

„Heute“

„Ich habe in vier Monaten Wienerlieder gelernt!“

von Walter Pohl, Publiziert am 16.8.2017 – Zur Onlineversion des Artikels (Letzter Aufruf am 3.5.2018)

– 2007 ist die japanische Koloratoursängerin Manami Okazaki nach Wien gekommen. Mittlerweile singt sie klassische Wienerlieder beim Heurigen.

Filigraner kann eine Frau nicht sein: Manami Okazaki misst 1,52 Zentimeter und wiegt gefühlte 45 Kilogramm. Aber die 32-jährige japanische Koloratursängerin hat ein Stimmorgan der Sonderklasse: Wenn sie das höchste „C“ geben würde, drohte Gefahr für die Fensterscheiben des Café „Rüdigerhof“ in Wien-Fünfhaus, wo „Heute“ das Stimmwunder zum Interview gebeten hat.

Deutsch nach vier Monaten

Dabei wird das Kind aus Tokyo – wo sie auch Gesang studiert hat – am Boulevard als erste „Wienerliedsängerin aus Japan“ gehandelt. Denn sie hat in einer Rekordzeit von vier Monaten ohne Vorkenntnisse Deutsch der Kategorie B2 erlernt und daneben Rollen an der Kammeroper übernommen.

Nach nur einem Jahr in Wien hatte Okazaki unzählige Auftritte bei Wiener Heurigen am Spielplan, ihr Repertoire reicht von „Wien, Wien nur du allein…“ über „Mei Muatterl woa a Weanerin“ und „Schön ist so a Ringelg’spül“ bis hin u „Heut’ kommen d’ Engerl auf Urlaub nach Wern“.

Bewerbung für die Fledermaus

„Im Prater blühn‘ wieder die Bäume“, gibt die Tochter eines Informatikers und einer Floristin an lauschigen Heurigenabenden, meistens begleitet von Schubertbund-Chorleiter Fritz Brucker. Ihre Wienerlied-Interpretationen sind mittlerweile neuoriginelle Legende. Nun will sie auch höhere Weihen: „Ich möchte mich für die Adele in der ‚Fledermaus’ an der Volksoper bewerben!“

Juli 2017

ORF Sendung

Japanerin singt Wienerlieder

Publiziert am 23.07.2017 – Zu finden unter http://wien.orf.at/news/stories/2856415/ (letzter Aufruf am 03.05.2018)

Einen ungewöhnlichen Auftritt hat es heuer bei der Heurigenmesse gegeben: Die Koloratursopranistin Manami Okazaki interpretierte klassische Wienerlieder. Sie stammt aus Japan, das Wienerlied hat sie dennoch lieb gewonnen.

„Die Wienerlieder liegen mir am Herzen seit ich in Wien bin. Ich war immer sehr begeistert von dieser Musik. Ich bin zwar Japanerin, aber die Wiener Musik möchte ich trotzdem beherrschen und in der ganzen Welt verbreiten“, so Okazaki. Ihr liebstes Wienerlied ist „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“. Außerdem bekam das Publikum einen kleinen Einblick in die japanische Kunst, die Sopranistin gab auch Lieder aus ihrer Heimat zum Besten.

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Manami Okazaki singt „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“

Japanisches Wienerlied

Foto von Manfred Sebek: Das Wienerlied und der Heurigen sind Okazaki ans Herz gewachsen

Okazaki studierte in Gesang an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokay, danach setzte sie ihr Musikstudium in Wien fort. 2015 war sie Finalistin im Wiener Nico-Dostal-Gesangswettbewerb. Neben Wienerliedern singt die Koloratursopranistin auch gerne Operetten und Opernarien.

Am Klavier begleitete sie am Sonntag Fritz Brucker, Chormeister des Schubertbunds. Schubert und das Wienerlied seien nämlich gar nicht so weit auseinander: „Ein wesentlicher Kompositionsblock bei Franz Schubert sind seine Walzer, Tänze und Märsche – das schlägt sofort eine Brücke zum Wienerlied, weil das unglaublich verwandt ist. Ich habe eigentlich durch die Beschäftigung mit den Walzern von Schubert zum Wienelied gefunden“, so Brucker. Mit dabei an der Kontragitarre war auch Hans Singer.

27 Dezember 2016

Lieblings des Publikum war zweifelsohne Okazaki, die mit glockenklaren Gesang und einer großartignen Ausstrahlung die Zuhörer bezauberte.